1. Mannschaft

Das hat es unseres Wissens in der Ludweiler Vereinsgeschichte noch nie gegeben. Das Spiel unserer Ersten Mannschaft begann auf dem Hartplatz und endete auf dem Rasenplatz. Nach einem Wahnsinns-Regenschutt kurz nach der Pause musste das Spiel unterbrochen werden. Auch nach einer längeren Pause war der Platz noch so überflutet, dass die Linien nicht mehr zu erkennen waren. Zumindest dieses Problem gab es auf dem Rasenplatz nicht, sodass man sich kurzerhand entschloss, einfach dort weiterzuspielen. Egal auf welchem Untergrund, unser Team war den Gästen während der gesamten Spielzeit deutlich überlegen. Am Ende stand diesmal sogar ein zweistelliges Ergebnis gegen unsere tapfer und fair kämpfenden Gegner aus Klarenthal. Besonders treffsicher zeigte sich an diesem Sonntag Florian Schimmelpfennig mit 5 Treffern. Die weiteren Tore zum 11:1 Heimsieg erzielten Leon Weingärtner, Fred Agat, Luca Capodici (2) und Mizgin Demir (2), der in der zweiten Hälfte nach längerer Verletzungspause sein erfolgreiches Comeback feierte. Am nächsten Sonntag hat unsere Erste Mannschaft spielfrei. Das nächste Spiel findet deshalb erst wieder am 17.11.statt, wenn es zum nächsten Spitzenspiel nach Püttlingen geht.
Im Spitzenspiel der A-Klasse Warndt musste unser Team eine knappe Niederlage gegen Dorf im Warndt einstecken. Dabei zeigte unsere junge Mannschaft eine kämpferisch starke und beherzte Leistung gegen ein Team, das sich vor der Runde mal so richtig verstärkt hatte und ganz vorne mitspielen möchte. Das Spiel begann denkbar ungünstig. In der 4. Spielminute versprang Matze Lauer ein harmloser Ball an der Torauslinie bei der Annahme und landete unglücklich an der Hand. Dieses Geschenk nahm die Heimmannschaft gerne zur 1:0 Führung an. In der Folge versuchte Dorf im Warndt Druck zu machen, was aber dank einer stark spielenden Defensivreihe um Matze und Daniel Haille nicht so recht gelingen wollte. Als die erste Euphorie verraucht war, kam Ludweiler mit besserem Kombinations- und Positionsspiel immer besser ins Spiel und kam auch zu ersten Torchancen. Beim starken Warndtdörfer Keeper war aber jeweils Endstation. Dennoch war erkennbar, dass die heimische Abwehr große Probleme mit unseren schnellen Stürmern hatte. So wurde das Spiel rassiger in den Zweikämpfen und auch der ansich gut leitende Schiedsrichter kam beim Kartenzeigen so richtig in Fahrt. Jede noch so harmlose Situation wurde mit Geld geahndet, sodass einem schon schwahnte, dass das nicht mit 22 Spielern zuende gehen würde. Ludweiler spielte nun weiter stärker nach vorne und wurde in der 25. Minute auch mit einem Strafstoß belohnt, als ein Ball diesmal an der Hand eines Heimspielers landete. Unser Spielführer Leon Weingärtner übernahm die Verantwortung und traf... den gegnerischen Keeper, der stark parierte. So blieb es beim Rückstand und Leon war offensichtlich ganz schön gefrustet. Denn kurz darauf handelte er sich am gegnerischen Strafraum!!! eine unnnötige gelbe Karte ein. Da es schon die zweite in diesem Spiel war, durfte er den Platz frühzeitig verlassen. Jetzt war der Frust wohl noch größer. Unsere Jungs ließen sich aber nicht beeindrucken und waren weiterhin das bessere Team. Schließlich wurden sie auch für das gute Spiel belohnt, als Nico Rascopp im Tor mit einer tollen Parade rettete und damit gleichzeitig einen Gegenangriff über Youness Ilakie einleitete. Der ließ zum wiederholten Male seine Gegenspieler stehen, setzte sich über außen durch und bediente Fred Agat in der Mitte mustergültig, der nur noch einzuschieben brauchte. Treffer Nummer 2 von Fred kurz darauf war zu diesem Zeitpunkt das gerechte Ergebnis unseren guten Spiels. Mit dem 2:1 hätte es eigentlich in die Pause gehen können. Da kam uns aber leider wieder unser altbekanntes Problem bei hohen Bällen dazwischen. In der 45. Minute segelte ein hoher Eckball in die Mitte, wo wir körperlich einfach nicht dagegen halten konnten und ein etwas schwerer gegnerischer Abwehrspieler den Ball aus kurzer Distanz über die Linie wuchtete. Der etwas überraschende Ausgleich praktisch mit dem Pausenpfiff war schon unglücklich. Nach dem Wiederanpfiff hatte Ludweiler auch gleich wieder die erste gute Chance. In der Folge erspielte sich Dorf im Warndt in Überzahl ein Übergewicht, ohne jedoch unser Tor ernsthaft in Bedrängnis zu bringen, während wir mit Maurice Desgranges und Timo Großmann immer wieder versuchten, gefährliche Konter zu initiieren. Die beste Chance vergab Fred, als er nach einem tollen Lauf frei vor dem gegnerischen Keeper scheiterte. So hätte es eigentlich ein Unentschieden geben müssen. Dem war aber leider nicht so, als wieder mal ein Eckball in unseren Strafraum segelte, und unser Ex-Stürmer Toni Accourso am schnellsten reagierte. So stand es am Ende knapp 2:3 für die starke Heimmannschaft. Aber auch unser Team hatte trotz über einer Stunde Unterzahl jederzeit die Chance auf den Sieg, sodass man das Spiel trotz der Niederlage als einen klaren weiteren Entwicklungsschritt sehen kann. Wenn unsere Youngsters weiter lernen, so dagegen zu halten, werden wir über kurz oder lang auch erfolgreich sein. Großes Lob also an Zico Großmann und sein Team.
Für unsere beiden Aktiven hätte der Kirmessonntag nicht besser laufen können. Gegen den AFC hatten beide Teams leichtes Spiel. Zunächst setzte sich unsere Reserve klar mit 11:0 durch. Die Tore erzielten hier Kevin Schneider, Florian Wittek (2), Kevin Hayo (2) und Jörg Lorsong (6), der mit sechs Toren in Folge einen lupenreinen doppelten Hattrick zwischen der 51. und 77. Spielminute erzielte. Sowas hatte es schon lange nicht mehr gegeben. Unsere Reserve liegt damit auf einem guten 4. Tabellenplatz. Ebenso gut machte es auch unsere erste Mannschaft. Gegen den AFC zeigte sich unser junges Teams überaus spielfreudig. Mit extrem schnellem Offensivspiel über die Außen wurden die überforderten Hauptstädter ein ums andere mal ausgespielt. Bei zahlreichen Torchancen fehlte zunächst die Zielgenauigkeit, ehe es dann doch zum ersten mal im gegnerischen Kasten einschlug. Ein scharf hereingezogener Freistoß von Mizgin Demir, titschte einmal auf dem nassen Rasen auf und war so für armen Keeper nicht mehr zu halten (14. Minute). Nur zwei Minuten später drosch Mizgin bereits den zweiten Ball von der Strafraumgrenze unhaltbar in die Maschen, ehe Maurice Desgranges einen weiteren Freistoß von der anderen Seite versenkte. Nach dem 4:0 durch Fred Agat, der eine klasse Hereingabe von Luka Capodici nur noch einzudrücken brauchte, war das Spiel in der 26. Minuten praktisch schon gelaufen. Laufen ließen unsere Männer nun nur noch den Ball, ohne mit letzter Konsequenz auf das fünfte Tor zu spielen. Dennoch blieben einige weitere Chancen teils allzu lässig ungenutzt. So dauerte es bis kurz nach der Halbzeitpause, ehe Mizgin mit Treffer Nummer drei auf 5:0 erhöhte, um nun auch alle guten Vorsätze der Gäste im Keim zu ersticken. Ludweiler zog sich nun etwas weiter zurück, und ließ die Gegner etwas weiter aufrücken. Die so freiwerdenden Räume nutzten die schnellen Offensivspieler nzu weiteren Treffern durch Fred Agat, Mizgin Demir und zwei Mal durch unseren lauffreudigsten Mann an diesem Tag Jannik Aveaux. Trotz Kirmes waren unsere Männer an diesem Tag immer ausgeschlafen und aggressiv in den Zweikämpfen. Sie ließen die Gegner zu keinem Zeitpunkt ins Spielkommen, sodass der Sieg auch in dieser Höhe voll in Ordnung ging.
Auf dem Papier war das Spiel unserer ersten Mannschaft gegen den SC Fenne ein Spitzenspiel. Beide Teams lagen punktgleich auf Platz 2 und 3 der Kreisliga A-Warndt, wobei Ludweiler noch ein Spiel weniger hatte. Auf dem Feld sah das aber eher nicht so aus. Vielleicht lag es am Ausfall einiger Spieler auf Ludweiler Seite, dass an diesem Sonnntag nicht allzu viel zusammen laufen wollte. Auch läuferisch und kämpferisch hatte man schon bessere Spiele der Ludweiler Jungs gesehen. Demgegenüber zeigte der SC Fenne die größere Einsatzbereitschaft, wenn auch auf deren Seite vieles Stückwerk blieb. So entwickelte sich von Anfang ein zerfahrenes Spiel mit zahlreichen Fehlpässen auf beiden Seiten. Etwas Hoffnung kam auf, als sich unser Top-Goalgetter Mizgin Demir in der 11. Spielminute wenigstens einmal schön durchsetzen konnte und mit einem satten Linksschuss von der Strafraumgrenze das 1:0 erzielte. Die aufkeimende Hoffnung bekam aber auch realitiv schnell wieder einen Dämpfer, als Mizgin kurz darauf verletzt vom Platz musste. Das war schon bitter für ihn und das ganze Team, dem nun eine wichtige Anspielspielstation nach vorne fehlte. So plätscherte das Spiel in der Folge dahin. Fenne versuchte Druck aufzubauen für den Ausgleich, was nicht so recht klappte, und Ludweiler versuchte vergebens die zahlreichen Konter zu Ende zu spielen. Hier war regelmäßig 20 Meter vor dem gegnerischen Kasten Endstation. Daran änderte sich auch nach dem Wiederanpfiff nichts. Fenne spielte aber mit dem Einsatz und der Entschlossenheit, die unsere Jungs vermissen ließen. So blieb es, bis sich endlich ein Fenner Stürmer mit einem schönen Solo über links durchsetzen konnte und auch unserem guten Keeper Nico Rascopp keine Chance ließ. Mit dem Ausgleich wurden seltsamerweise auch wir wieder aktiver und erspielten uns nun einige erfolgversprechende Situationen. Maurice Desgranges und Leon Weingärtner gaben nun ihre Zurückhaltung und auf Sicherheit bedachte Spielweise auf und wurden auch prompt belohnt. Nach einem schön herausgespielten Angriff, stand Leon Weingärtner plötzlich drei Gegenspielern plus Torwart gegenüber. Mit einigen schönen Tricks ließ er die gesamte Hintermannschaft alt aussehen und auch der Torwart hatte keine Chance, als er ganz cool zum 2:1 einschob. Eine tolle Einzelleistung unseres Spielführers. In der Folge sah es zunächst so aus, als sollte dieses Tor für drei Punkte reichen. Kurz vor Schluss dann aber doch eine ganz unglückliche Situation. Ein Schuss, der irgendwo in den Bäumen gelandet wäre, sprang einem unserer Spieler ganz dumm an den ausgestreckten Arm, und der Schiedsrichter hatte keine andere Wahl als den Elfmeterpfiff. Hier hatte unser Keeper wieder keine Chance, sodass es unglücklich doch wieder unentschieden stand. Bei spätsommerlichen Tempertaturen hatte kein Team mehr die Kraft zum Gegenstoß, sodass es beim letztlich leistungsgerechten 2:2 blieb. Fenne war die kämpferisch stärkere Mannschaft, Ludweiler hielt mit zwei Einzelleistungen und einigen spielerischen Akzenten erfolgreich dagegen. Hoffentlich sind in der kommenden Woche wieder alle Mann an Bord. Dann wird sicherlich auch das Zusammenspiel wieder etwas flüssiger sein. Besser machten es unsere beiden anderen Aktiven Teams. Unsere zweite Mannschaft konnte sich mit einem ungefährdeten 4:1 Sieg gegen den SC Fenne im vorderen Tabellendrittel festsetzen. Die Tore erzielten Marco Dietrich, der in diesem Spiel glücklichere Kevin Hayo mit zwei Treffern und Jörg Lorsong, der per Kopf seine Torserie fortsetzte. Unsere jungen Frauen sammeln eifrig Erfahrungen und kommen immer besser in Fahrt. Gegen die Tabellenführer aus Bardenbach machten sie es besser als die Herren zuvor und gewannen auch in dieser Höhe verdient mit 6:2. Großes Kompliment an unsere Mädels und Trainer Maik Großmann!!!
Unsere Aktiven zeigten sich gut erholt vom schwachen letzten Spieltag gegen Wehrden, wo es zwei enttäuschende Niederlagen gesetzt hatte. In Luisenthal erwarteten uns Gegner mit ähnlicher Spielstärke, und im Nachhinein ist es eigentlich nicht erklärlich, warum es beim letzten Heimspieltag so daneben gegangen war. In Luisenthal war unsere Zweite jederzeit Herr der Lage. Mit einem klaren 6:0 konnte sich unsere Reserve weider etwas Selbstvertrauen zurück holen. Die Tore schossen Kevin Hayo, Jörg Lorsong 2, Florian Witteck 2 und Frank Schigulla. Unsere erste Mannschaft konnte sich nach einem im wahrsten Sinne des Wortes heiß umkämpften Match mit 4:3 durchsetzen und sich so im oberen Tabellenbereich festsetzen. Wie schon in der letzten Woche erwischte unser Team den besseren Start und ließ Ball und Gegner schön laufen. Zwei Treffer von Mezgin Demir waren der verdiente Lohn für das gute Spiel. Unerklärlicher Weise überließen wir dem Gegner ab da aber wieder komplett das Mittelfeld, zogen uns weit in die eigene Hälfte zurück, und luden die Heimmannschaft so zahlreichen Torschüssen ein. Wenn man schon defensiv spielt, sollte man auch kompakt stehen. Das war aber leider nicht der Fall. Vielleicht haben wir auch einfach nicht die richtigen Spieler für diese Taktik. Ein Freistoß aus aussichtsreicher Position konnte unser guter Keeper Nico Rascopp klurz darauf nur nach vorne abklatschen lassen, beim Abpraller waren wir leider einen Schritt langsamer, sodass ein Heimstürmer unbedrängt einschieben konnte. Die flatterhafte Spielweise ging weiter, und Luisenthal bekam immer mehr Oberwasser. Als kurz darauf eine wahre Granate unhaltbar im Winkel unseres Tores einschlug, stand es plötzlich 2:2 und wir in der Folge mächtig unter Druck. Bei Nico im Tor und der Glücksgöttin konnten wir uns so bedanken, dass es mit einem Unentschieden in die Halbzeit ging. Auch in Hälfte zwei standen wir einfach zu tief, ohne den rechten Zugriff in den Zweikämpfen zu bekommen. Glücklicherweise brachte Luisenthal nach vorne vorm Tor auch nicht allzuviel zustande, sodass es zunächst beim Gleichstand blieb. Luisentahl rannte an und wir konterten. Das ging bisweilen auch ganz gut. Gleich mehrmals hätte es fast geklappt, bis Mezgin Demir schließlich von Maurice Desgranges schön freigespielt, allein vorm Heimtorhüter auftauchte, dem er keine Chance ließ uns ganz cool einschob. Auch diese Führung gab uns aber keine Sicherheit. Nur 5 Minuten später klingelte es schon wieder in unserem Gehäuse, als man sich durch einen einfachen Eckballtrick noch im Tiefschlaf einfach düpieren ließ. Nun tat die Hitze ihr übriges und alle Spieler liefen nach einem intensiven Spiel so langsam auf der letzten Rille. Allein Luca Capodici hatte offensichtlich noch die nötige Kraft für den entscheidenden Wirkungstreffer. Wie schon einige Male zuvor, überlief er über links die komplette Hintermannschaft. Hatte zuvor noch das letzte präzise Zuspiel gefehlt, machte er es jetzt einfach allein und ließ dem herauslaufenden Keeper keine Chance zum 4:3 Siegtreffer. Ein Treffer, den sich Luca durch die starken Leistungen der letzten Wochen nun einmal wirklich verdient hatte. Danach wurde es in den letzten Minuten nochmal hektisch, zumal auch die Heimzuschauer mit einigen Provokationen zusätzlich für Unruhe sorgten. Unsere jungen Spiele ließen sich provozieren und wir können glücklich sein, dass das Spiel ohne weitere Zwischenfälle abgepfiffen werden konnte. Ein Sieg des Willens und der Einstellung, mit dem wir weiter auf Platz 2 der Tabelle liegen und nach oben schauen dürfen.

Page 1 of 11