Unnötig wie ein Kropf. Das war ja wohl ein Rückfall in längst überwunden geglaubte Zeiten. Gegen die routinierten Luisenthaler konnten sich unsere Jungs nie richtig durchsetzen und blieben vieles von dem schuldig, was sie in den letzten Spielen ausgezeichnet hat. Man ließ sich von läuferisch deutlich unterlegenen Gegnern auf deren Tempo runterdimmen und immer wieder in unsinnige Zweikämpfe und Diskussionen verstricken. So kam eigentlich nie das zügige Kombinationsspiel zum Tragen, das uns in den letzten Wochen ausgezeichnet hat. Als dann auch noch wie aus dem Nichts der Luisenthaler Führungstreffer fiel, ging die spielerische Linie vollendes verloren. Luisenthal gingen spätestens ab dem Beginn der zweiten Hälfte die Kräfte aus und setzte noch mehr auf Verzögerungstaktik. Das Ludweiler Spiel wurde gleichzeitig immer fahriger, eine ungenaues Zuspiel nach dem nächsten seglte vor oder hinter das Tor, ohne das Luisenthaler Tor ernsthaft in Gefahr zu bringen. Als dann mit dem zweiten Luisenthaler Torschuss auch noch das 2:0 fiel, war der Spielfluss endgültig dahin. Zwar kämpften unsere Jungs unbeirrt weiter, konnten aber außer dem hochverdienten Anschlusstreffer per Foulelfmeter in der Schlussminute nichts mehr zählbares zustande bringen. Trotz einer engagierten Leistung fehlte es am heutigen Sonntag leider an der nötigen Präzision im Spiel, um das dicht gestaffelte Abwehrbollwerk der Heimmannschaft entscheidend zu überwinden. Hoffentlich gelingt das in der kommenden Woche in Fürstenhausen wieder besser.